~auf dem neuesten Stand~

Veröffentlicht auf von p.

Ein kurzes Telefonat mit N. - das erste seit quasi vier Wochen. Wie gut, wenn Freundschaften auch so toll ausserhalb der Arbeitszeit funktionieren, nicht wahr?

Jetzt bin ich zumindest darüber informiert, dass ich den Tourenplan, den ich momentan für morgen noch habe, in die Tonne kloppen kann, weil's für morgen die nächste Krankmeldung gibt - Schwester S., der mal wieder alles zu viel ist und die ja sowieso viel mehr arbeiten muss, als in ihren Vertrag steht.

Kollegin M. hat netterweise zum Ende des Monats gekündigt - selbst schuld, da ihr so eine wunderbare Abfindung entgeht. Schlecht für sie, gut für uns.

Kollegin B. fällt noch eine ganze Weile aus, da sie noch mal operiert werden musste und die Platte in ihren Knochen nochmal entfernt bzw. ausgetauscht wurde. Scheiße gearbeitet, alles irgendwie keinverseucht. Wie wunderbar.

Der Rest der Truppe krabbelt zahnfleischschädigend durch die Welt und verflucht abwechselnd das Leben, das Gesundheitssystem, die dusseligen Kollegen oder die Pflege an sich.

Ich kann also sagen, ich freue mich so unglaublich darauf, morgen wieder in den Kreis der arbeitenden Bevölkerung aufgenommen zu werden, dass ich brechen könnte. Jetzt warte ich also auf die erneuerte Tourenplanung in der Hoffnung, dass ich anschließend noch irgendwen an's Telefon bekomme, der mir was zu den Patienten erzählen kann. Wahlweise kann ich morgen früh um vier im Büro auftauchen, um mir die Infos der letzten vier Wochen durchzulesen. Alles irgendwie traumhaft.

Ich hätte dann jetzt gerne den Millionengewinn im Lotto. Danke.

Veröffentlicht in ~@work~

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