~Kurzträume~

Veröffentlicht auf von p.

Noch 56 Tage.

Mit den Träumen ist das ja bekanntlich so eine Sache. Trotz ansprechender Vorlage ist mein Hirn irgendwie nicht in der Lage, mir sexlastige Träume zu bescheren - stattdessen bekomm ich so komische Kurzfilmstreifen um die Ohren gehauen, dass ich mal wieder keine Ahnung habe, was ich damit anfangen soll.

Heute Nacht bin ich im zwei - Stunden - Rhythmus wach geworden, weil's in meinem Kopf einfach zu konfus wurde. Überflüssig zu erwähnen, dass sowas nicht wirklich erholsam ist. An alles kann ich mich nicht mehr erinnern, aber zwei Kurzfilme sind mir dann doch im Kopf geblieben.

Teil Eins: Wir hocken im Badezimmer. Es ist ein wirklich kitschiges hübsches Bad: viel weiß, Rüschen, Gehäkeltes Blümchen, ein riesiges Fenster mit einem tollen Ausblick auf die Umgebung. Scheinbar befinden wir uns entweder in der Wildnis oder in einem Safaripark oder sowas, denn draussen laufen eine Menge ansonsten wilder Tiere herum.

Mit mir im Bad sind mehrere Leute, ich kann mich spontan an J. erinnern, die neben mir auf dem Klodeckel sitzt und die ganze Zeit fröhlich lacht. Wir warten eigentlich nur darauf, dass O. endlich mit dem Kochen fertig ist und wir aus dem Bad endlich in die Küche gehen können. Aber wie immer dauert das einfach Stunden. Irgendjemand kommt auf die Idee, das Fenster zu öffnen, damit wir die warme Luft von draussen genießen können. Dummerweise hat dieser jemand die Tiere draussen vergessen und bevor wir näher darüber nachdenken können, stapelt sich vor dem Fenster ein Haufen Löwen, die allesamt versuchen, in's Bad zu kommen. Mit vereinten Kräften versuchen wir, das Fenster irgendwie wieder zu schließen, aber egal wie wir's anstellen - irgendeine Pfote klemmt immer dazwischen, so dass wir das Fenster nie richtig zu bekommen. Irgendwann ruft O. uns dann, das Essen sei fertig. Aber mit diesem offenen Fenster können wir das Bad nicht verlassen, also steigern wir unsere Bemühungen noch, die Löwen irgendwie draussen zu halten. Wir kämpfen weiterhin mit der Pfote und den mittlerweile wirklich böse guckenden Löwen - haben aber trotzdem keine Chance.

Teil Zwei: Ich stehe mit meinem Geschäftspartner in einer Art kleinem Flur. Keine Ahnung, was wir tun - ich weiß nur, dass wir zusammenarbeiten müssen. Vor uns auf der rechten Seite befindet sich ein Fahrstuhl, auf der linken Seite eine Wand, die irgendwie recht instabil aussieht. Wir sind auf der Suche nach irgendeinem Geheimnis. Der Fahrstuhl fährt an uns vorbei uns offenbart im Schacht ein kleines Kästchen. Mein Partner ist begeistert und springt sofort auf den Fahrstuhl, um irgendwie dieses Kästchen zu erreichen. In der Zwischenzeit hat sich die Wand auf der linken Seite verschoben. Eine kleine Lücke ist entstanden und ich weiß genau, dass ich da jetzt unbedingt durchkriechen muss. Dahinter finde ich mich in einem großen Raum wieder, der der Anfang zu einer Art Tunnelsystem zu sein scheint. In dem Raum stehen hunderte von PC - Türmen, die so laut summen, dass es mir in den Ohren weh tut. Auch in den Räumen, die ich hinter kurzen Gängen entdecken kann, stehen ringsum PC - Türme. Mir ist irgendwie klar, dass das genau das ist, was wir die ganze Zeit gesucht haben ..

Ich kletter aus dem Raum wieder heraus und treffe auf meinen Partner, der mittlerweile das Kästchen an sich bringen konnte. Leider war das ein Reinfall - mit den Zetteln können wir dank Verschlüsselung nichts anfangen. So klettern wir beide erstmal wieder durch das Loch in der linken Wand und versuchen, uns einen Reim auf die Tunnel dahinter zu machen. Wir wandern einige Zeit durch mehrere Räume, die alle irgendwie gleich aussehen, bis wir auf einmal auf eine Gruppe in Anzügen gekleidete Typen treffen. Ich bekomme irgendwie Angst - scheinbar sind das unsere Gegner?

Wir werden direkt gefangen genommen. Ich komme quasi wieder zu mir und bin in einem der ersten Räume an einen Stuhl gefesselt, während die Anzugtypen an einem Konferenztisch sitzen und darüber diskutieren, wie sie jetzt weiter mit uns verfahren sollen.

Netterweise werde ich auch an dieser Stelle wach, weil die Gesichter der Typen nicht so freundlich aussahen, als dass ich mir eine echte Überlebenschance gegeben hätte ..

Veröffentlicht in ~traumhaft~

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