~Mobbing vs. firmeninterner Selbsterhaltungstrieb~

Veröffentlicht auf von p.

Noch 13 Tage.

Mhm. Ich weiß grad nicht, wie ich das deuten soll. Da ruft mich N. vorhin an und erklärt mir, dass ich nicht meine heutige Praktikantin morgen mitnehme .. sondern dass ich einen Kerl bekomme, der vielleicht bei uns arbeiten möchte. Okay, damit kann ich ja noch umgehen. Wenn N. mir dann aber ebenfalls mitteilt, dass sie ihm schon Verhaltensregeln an den Mann gegeben hätte .. dann werde ich skeptisch.

Sie hätte ihm schon gesagt, welche Themen er vor elf am Besten gar nicht ansprechen sollte. Welche Themen er generell vermeiden sollte. Wenn er mich ernst nehmen und wann er mich nicht ganz so ernst nehmen sollte. Und dass ich ja eigentlich eine ganz Liebe sei, die das nur nicht immer so zeigen könnte. Mir erklärt sie dann, dass sie nur wollte, dass er eine Chance bekommt, mich wirklich kennenzulernen .. und nicht direkt von meiner anfangs liebenswürdigen Art verschreckt wird. Oder nein, moment. Sie meinte, dass sie dem neuen Mitarbeiter nur eine Chance geben wollte, lange genug zu leben um mich wirklich kennenzulernen.

Ich nenne das Mobbing (quasi), sie bezeichnet das als firmeninternen Selbsterhaltungstrieb.

Bösartig wird es in dem Moment, wenn ich meine Verwunderung darüber auf anderer Seite zum Ausdruck bringe .. und mein bester Freund, meine beste Freundin und ein Mitglied meiner Familie sich unbekannterweise verbünden und mir das Messer mit geballter Kraft in den Bauch rammen. Und drehen. Und sich dranhängen.

Wer solche Freunde bzw. Familie hat, kann sich wirklich glücklich schätzen ..

Veröffentlicht in ~@work~

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