~Nadeln und Streicheleinheiten für die Seele~

Veröffentlicht auf von p.

Mir zittern die Beinchen ein klein wenig. Also jetzt nicht mehr so unbedingt, das liegt aber daran, dass ich ausreichend Zeit hatte, um wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu kommen.

Aber trotzdem - nach monatelangem Sträuben habe ich heute, also vorhin quasi, wirklich und tatsächlich meine erste Portnadel gelegt. Ja, ich bin stolz auf mich, das muss ich zugeben. Für viele andere nichts besonderes mehr .. für mich ein Riesenschritt quasi. Schon alleine wegen meinem gespaltenen Verhältnis zu Nadeln jeglicher Art.

Allerdings bin ich auch froh, dass N. mir quasi noch das Händchen gehalten hat. Auch beim nächsten Mal wird sie mir noch Gesellschaft leisten - damit fühle ich mich einfach sicherer.

Achja, meine Patientin hat übrigens auch überlebt. Ob sie noch weiter mit mir reden wird, kann ich zwar noch nicht sagen .. aber zumindest hat sie erstmal behauptet, ich hätte ihr nicht weh getan. Immerhin.

Ein zweites Highlight gab's dann heute Abend auch noch - endlich haben mein Lieblingsherni und ich es mal wieder zu einem Treffen geschafft. Er war es auch, der meine wackeligen Knie mit einem guten Bier und einer traumhaften Pizza beruhigen konnte. Solche Abende tun einfach nur gut und sollten viel öfter wiederholt werden (wie immer halt). Ganz locker haben wir jetzt mal festgehalten, dass wir demnächst einen DVD - Abend machen wollen, mit irgendwelchen lustigen Gruselfilmchen .. ich bin gespannt, in welchem Jahrtausend wir das schaffen.

Immerhin - der heutige Abend war gerettet. Und jetzt werd ich ganz schnell in's Bett springen, immerhin steht mir morgen noch ein toller Tag in Köln bevor. Schmerzmanagement - das könnte sogar recht interessant werden. Also hoffentlich. Harren wir der Apotheker, die da kommen mögen.

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Arminius 12/04/2012 21:24

weißte, ich hab den abend auch so genossen wie schon lange keinen abend mehr vorher und das seit wochen, wenn nicht monaten. selbst wenn wir uns manchmal nur alle paar monate mal sehen und
sprechen, das macht vielleicht auch ein wenig den mythos unserer langen freundschaft aus.