~bitte abhaken~
Noch 62 Tage.
Kleiner Durchhänger. Irgendwie. Heute Nacht hat mich irgendein arg böswilliger Traum kalt erwischt, so dass ich heute morgen direkt mit Tränen in den Augen wach geworden bin. Ich habe mittlerweile schon keine Ahnung mehr, was ich geträumt habe, aber der Druck in der Brust und dieses komische niedergeschlagene Gefühl bleiben mir wohl mal wieder den ganzen Tag erhalten. Ich weiß nicht, ob ich einfach nur wieder urlaubsreif bin oder ob mir dieser tägliche monotone Einheitsbrei nur tierisch auf den Keks geht. Jeden Tag der selbe Quatsch und dank dementen Leuten in meiner Tour sogar beinahe jeden Tag die selben Gespräche mit dem selben Wortlaut. Themenwechsel? Fehlanzeige. Sogar N. erzählt in unseren Telefonaten meist nur das Gleiche .. so fühlt es sich zumindest an.
Ich hangel mich von Woche zu Woche bzw. von freiem Wochenende zu freiem Wochenende. Spätdienst, Doppelt am Wochenende, Frühdienst, frei. Spätdienst, Doppelt am Wochenende, Frühdienst, frei. Spätdienst, Doppelt am Wochenende, Frühdienst, frei. So geht das seit Wochen. Mittlerweile versuche ich schon so viel Abwechslung wie möglich in meine Frühdienstwoche zu stopfen, damit ich wenigstens noch etwas anderes als die Arbeit sehe. Aber selbst das hilft kaum. Ich freue mich jeden Tag mehr auf den anstehenden Urlaub, auch wenn es noch knapp zwei Monate sind. Zweiundsechzig Tage. Das ist machbar. Und bis dahin versuche ich einfach, nicht in irgendwelche Depressionen zu verfallen. Toller Plan!