~erwischt~

Veröffentlicht auf von p.

Noch 100 Tage.

Was mir doch irgendwie nahe geht - wenn ich einem mir persönlich unbekannten(*) bald an Krebs sterbenden Patienten etwas aus dem Urlaub mitbringe, er sich wirklich darüber freut, sowohl über die Geste als auch über das Geschenk an sich .. der Mann gestern verstirbt und ich heute von N. erfahre, dass die Ehefrau ihm dieses Geschenk sogar mit in's Grab legen möchte .. eben weil er sich so gefreut hat. Irgendwie wird mir da etwas anders und ich habe deutlich 'nen Klops im Hals.

(*) Der Mann war N.s Patient, den sie bis zum Schluss mehr oder weniger alleine betreut hat. Aber dadurch, dass die beiden so eine enge Bindung aufgebaut hatten, hing ich gewissermaßen mit dem kleinen Finger mit drin, er kannte mich und ich kannte ihn irgendwie .. ausserdem - Bochumer halten zusammen. Auch wenn sie sich nicht kennen. Mach's gut, J.

Werbung

Veröffentlicht in ~@work~

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post
P
Respekt an dich .. so etwas zu machen finde ich toll (mir fällt grad kein anderes Wort dazu ein .. wunderbar oder sowas vielleicht?)<br /> Recht hast du allerdings - wenn man sich selbst damit kaputt macht, dann ist es besser, sich etwas zu suchen, bei dem man helfen kann, aber selbst nicht daran zugrunde geht. Denn das hilft dann<br /> niemandem mehr.<br /> Das ist der Grund, weswegen ich mich weigere, direkt in die Palliativpflege zu wechseln.
Antworten
V
http://verdummtinalleewigkeit.blogspot.com/2010/10/viaes-unheile-welt.html
Antworten