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"Ich seh in dein Herz .. sehe gute Zeiten, schlechte Zeiten .."
Ach, lassen wir die bescheuerte Titelmelodie doch einfach weg und starten direkt durch. In den heutigen Hauptrollen: Neukollege M., seine mittlerweile schwangere unausgeglichene Hormonbombe Freundin S. und unsere Bimba Azubine. Die beiden, also M. und Bimba kommen aus der gleichen Ecke von Europa weg und verstehen sich wahrscheinlich alleine deswegen seit dem ersten Tag blendend. So ist es eigentlich auch nicht verwunderlich, dass er nach dem ersten Tag freudestrahlend zuhause bei seiner Perle ankommt und ihr von dem wundervollen Arbeitstag mit den wundervollen Kollegen berichtet. Nur leider nahm damit das Unheil seinen Lauf. Wahrscheinlich schwirren bei der weiblichen Brutstätte grad irgendwelche Hormone arg durcheinander .. hoffe ich zumindest. Ich persönlich fänd es sehr verstörend, wenn ihr Verhalten nicht auf diese Hormonumwandlung zurückzuführen wäre.
S. auf jeden Fall ist von seiner guten Laune scheinbar nicht ganz so begeistert und kommt direkt auf die Idee, dass er bestimmt nur so gute Laune hat, weil er Bimba und ihre Oberweite so toll findet und bestimmt bald mit ihr nach Tunesien auswandert, um dort eine Kamelzucht aufzuziehen. Fortan wird M. also peinlich genau kontrolliert. Anrufe, wo er sich grad aufhält und ob er denn wirklich am Wochenende einspringen muss, sind da noch die harmlose Variante. S. bringt es sogar fertig, M. und Bimba eine komplette Mittagstour lang hinterherzufahren. Bimba ist davon eher weniger begeistert, hat sie doch auch ihren festen Freund zuhause. M.s Begeisterung hält sich auch in Grenzen.
Gesteigert wird die ganze Situation dann noch dadurch, dass S. eine sehr gute Freundin der Tochter K. des Chefs (und natürlich der Cheffin) ist. Und so wird kurzerhand K. eingespannt und muss im Büro anrufen, um N. (meinem Hasen) klarzumachen, dass sie und die wandelnde Brutstätte es nicht so lustig finden, dass Bimba bei M. eingeteilt ist und dass man das in Zukunft doch bitte zu unterlassen hat. Schliesslich sei M. ein Hallodrie und chronischer Fremdgänger, hätte ausserdem auf K.s gar nicht allzulang zurückliegender Hochzeit - bei der S. sogar Trauzeugin war - diversen Frauen ständig am Hintern herumgegrabscht und sich zusätzlich komplett mit Vodka volllaufen lassen. Alleine diese Behauptung ist lächerlich .. weiß doch jeder, dass Menschen aus dieser Region den Vodka bereits in der Muttermilch haben und von dem Zeug alles werden .. aber nicht blau.
Die Gesichtszüge bei M. entgleisen bei diesen Behauptungen auch ein wenig und aus seinen Kommentaren lässt sich schließen, dass bei dieser Beziehung die Chancen auf ein Happy End momentan nicht allzu gut sind. Ausserdem erfährt der interessierte Mitarbeiter an dieser Stelle noch, dass auch S. kein unbeschriebenes Blatt beim Thema Fremdgehen ist und eigentlich sie damals ihrem Kerl abgesprungen ist, als sie M. kennenlernte.
Diese Woche nun sollten M. und Bimba quasi komplett miteinander verbringen, sehr zum Verdruss von S., die in der heimischen Küche wahrscheinlich bereits die Messer schärft und von K., die sich in ihrer Eigenschaft als Vorgesetztennachwuchs nicht ernst genug genommen fühlt. N. ist damit beschäftigt, sich aufgrund der abstrusen Wünsche bei der Mitarbeiterverteilung die Haare zu raufen und der Rest der Kollegen Statisten verteilt Valium an alle Anwesenden, bevor der Wahnsinn um sich greift.
Wir geben ab an die Werbung und freuen uns, wenn Sie auch zur nächsten Vorstellung in diesem Chaostheater wieder einschalten.
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Noch 51 Tage übrigens .. zum Glück!